Auf unserer Reise haben wir überwältigende und schöne Eindrücke gesammelt. Viel zu oft sind wir aber auch unvorstellbarem Leid und bitterer Armut begegnet. Machtlos und erschüttert radelten wir daran vorbei, obwohl es wahrscheinlich nicht viel bedarf, um die Lebensqualität dieser Leute langfristig zu verbessern.
Hier in Kathmandu, Nepal, haben wir einen Einblick in die Organisation “Nepal Youth Assembly” gewonnen, die bedürftigen jungen Leuten hilft, sich selbst zu helfen. Wir haben unter anderem Rishi, über den wir im folgenden berichten, kennengelernt. Unsere Besuche bei ihm haben uns beeindruckt: obwohl die Familie unter wirklich schlechten Bedingungen auf kleinstem Raum lebt und Rishi an Schmerzen aufgrund eines ungeeigneten Rollstuhls leidet, sein Zimmer nie verlassen kann und ihr Geld kaum ausreicht um genug Nahrungsmittel zu erstehen, haben Rishi und seine Frau eine unglaublich positive Lebenseinstellung.
Wir möchten dazu beitragen, die Lebensqualität dieser jungen Familie zu verbessern und bitten auch um Eure Hilfe, denn die Computerausrüstung, die Rishi benötigt, kann man hier gebraucht und somit zu einem für Europa günstigen Preis erstehen. Mit Eurer Hilfe sollte es also möglich sein, zumindest einer Familie langfristig zu helfen. Mehr über Rishi im folgenden Artikel von Nepal Youth Assembly:
Nepal Youth Assembly (NYA) ist eine gemeinnützige Hilfsorganisation mit vielen Zielsetzungen, aber um diese in einem kurzen Satz zusammenzufassen: “Wir arbeiten unter Jugendlichen”.
Um die Organisation bekannter zu machen, wird es bald eine Möglichkeit zu geben, sich auf unserer Website (in Arbeit) über unsere Organisation, ihre Projekte und Ziele und natürlich auch über Nepal zu informieren.
Im Moment versucht die NYA mit der Hilfe von Martin Aigenbauer und Birgit Karner aus St. Valentin in Österreich, den 28jährigen Rishi Ram Dhakal zu unterstützen. Seit einem Arbeitsunfall in Malaysien sind seine Beine gelähmt. Rishi hat eine zweijährige Tochter und auch seine 26jährige Frau ist körperlich benachteiligt. Die Familie lebt auf engstem Raum, da seine Frau Alleinverdiener ist und ihr Gehalt von 20 Euro pro Monat kaum zum Überleben ausreicht.
Das kleine Zimmer, das die Familie in Kritipur, nahe Kathmandu mietet, ist ungeeignet für Rishi, da ein Rollstuhlfahrer aufgrund der Stiege direkt vor dem Haus und dem schlechten Zustand des Trampelpfades, der zum Haus führt, die Wohnung nicht ohne fremde Hilfe verlassen kann.
Während er den ganzen Tag in dem winzigen Zimmer verbringen muss, geht seine Frau von sechs Uhr morgens bis acht Uhr abends zur Arbeit. Rishi sitzt in dieser Zeit in der kleinen Wohnung und kann nichts zum Lebenserhalt der Familie beitragen. Für ihn hätte die Möglichkeit einer Arbeit nachgehen zu können eine große Bedeutung. Er hat bereits einen Computerkurs belegt und somit die Fähigkeit, die Textverarbeitung für verschiedene Firmen und die Universität zu übernehmen. Dazu bräuchte er aber einen Computer, einen Scanner und einen Drucker. Das Problem ist, das das Geld das die Familie aufbringen kann, kaum zum Überleben ausreicht.
Wenn auch Rishi zum Lebensunterhalt beitragen könnte, könnte die Familie ein geeigneteres Zimmer in einem anderen Stadtteil mieten, damit Rishi das Haus selbstständig verlassen kann.
NYA möchte Rishi und seine Familie unterstützen und ihnen die notwendigen Mittel zur Verfügung stellen um Rishi ein selbstständigeres Leben zu ermöglichen.
Um die nötigen Geldmittel aufbringen zu können, wenden wir uns an Sie und bitten auch um Ihre Hilfe! Für weiter Anfragen wenden Sie sich bitte an Frau Karner aus St. Valentin, Österreich (Tel. +43 (0)650/30 89 279, e-mail: karner.b (AT) gmx.at) oder Raj Kumar Rai in Kathmandu, Nepal (Tel: 00 977 98 41 343 986, email: nya_safehome07 (AT) yahoo.com). Spenden werden gerne unter der Kontonummer 10 28 406, Kennwort “Rishi”, Raiffeisenbank St. Valentin BLZ 32 789 entgegengenommen (BIC: RLNWATWWSVH, IBAN: AT65 3278 9000 0102 8406). Birgit und Martin befinden sich zur Zeit in Kathmandu und beantworten gerne weitere Fragen.
