Die Strassen und Pisten Tibets sind eines der Traumradreiseziele der Welt und somit mit Laos das einzige Land, in dem wir auf andere Reiseradler treffen.
Es ist jedes Mal wieder eine besondere Freude, “Kollegen” anzutreffen, so verbringen wir Stunden am Straßenrand um Erfahrungen auszutauschen, zelten gemeinsam oder fahren sogar einige Tage miteinander. Was uns verbindet, ist die Freude am Radreisen - was erstaunlich ist, wie unterschiedlich unsere Reisestile trotzdem sind.
Geht es den einen um geschaffte Höhenmeter und Kilometerrekorde, schieben andere jeden Berg hoch oder laden die Räder bei Schwierigkeiten auf Jeeps oder Buße. Wollen viele ihre Fotos oder gar Fernsehfilme über ihren Trip veröffentlichen, haben andere nicht mal eine Kamera dabei. Manche speisen ausschließlich in Restaurants, fast alle anderen ernähren sich von Instantnudeln und Armeekeksen (Martin scheint der einzige “richtige” Koch zu sein).
Man erkennt aber meist von Weitem schon, ob es sich bei den Radlern um “Westler” oder um Chinesen handelt. Chinesen fahren meist in Großgruppen (mit Funkgeräten) und haben nur ein kleines Täschchen Gepäck dabei (also kein Zelt,…). Die “Westler”, die wir getroffen haben, radeln (mit einer Ausnahme außer uns) alle mit wohlgeformten, von weitem erkennbaren Ortlieb- oder Vaudetaschen, Schwalbereifen,…
Am unterhaltsamsten für uns die Ideen der Leichtgewichtsfanatiker unter den Reisenden: Da werden unglaubliche Kosten in Kauf genommen, um ein paar Gramm zu sparen, manche gehen soweit, die Taschen vom Gewand zu schneiden - und sogar die Größenmarkerl…
Viele der Radler reisen nur wenige Wochen, es gibt sogar welche, die in organisierten Gruppen mit Begleitfahrzeugen, Köchen und Guides unterwegs sind. Alle aber haben interessante Geschichten zu erzählen. Land und Leute werden durch die verschiedenen Reisestile natürlich ganz unterschiedlich wahrgenommen.
Besonders erfreulich für uns das Treffen mit den zwei Vorarlbergern Oliver und Petra - die selbe Heimat zu haben, verbindet - mit den Türken Hasan und Burak, mit dem Franzosen Didier, dem Italiener Dino und natürlich mit Damien und Delphine, den französischen Tandemradlern, mit denen wir fünf Tage gemeinsam geradelt sind (und die wir wohl noch einige Male treffen werden). Von diesen fünf Tagen gibts nicht nur ein paar Bilder, die sie mit ihrer Digitalkamera von uns gemacht haben, online, sondern sogar ein Video, denn die zwei filmen ihre Reise fürs französische Fernsehen (zum Video).

Hallo ihr beiden!
Hab mich ja schon sehr sehr lange nicht mehr gemeldet….aber was kann man schon berichten, aus dem ewig gleichen Wien.
Ich bin beeindruckt von den Fotos, dem Video…ist ganz ungewohnt, euch mal wieder in “Bewegung” (jetzt nicht falsch zu verstehen, ich meine ihr bewegt euch sicher genug…) zu sehen. Schön ist das.
Wir - Simon und ich - sind immer noch in der gleichen kleinen Wohnung mit 3 anderen mitbewohnern, ich bin immer noch beim STANDARD und sonst… werde dann aber doch unglaublicherweise Anfang nächsten Jahres fertig und dann werden wir uns ab Herbst ins ferne Ausland vertschüssen. Wahrscheinlich aber nicht in eure Richtung….. leider. Aber vielleicht seids ihr ja mal irgendwo an einem leicht zugänglichen ort, vielleicht wirds ja mal was mit Wiedersehen.
Auf jeden Fall vorerst liebe Grüße aus Wien!
Eine schöne Weiter-Reise wünschen
Simon & Elfi
Kommentar von Elfi — 6.12.2007 @ 13:02Euer Bericht war wirklich wieder sehr interessant und beeindruckend - wir wünschen euch ein
Kommentar von Schoisn — 23.12.2007 @ 19:45schönes Weihnachtsfest - würde uns echt interessieren wie ihr das feiert!!??
Ganz liebe Grüße
Die “heiligen” 3 Könige Dani, Mat und Marlene