Faszinierende Urwälder voller gigantischer Baumriesen, exotischer Pflanzenpracht, idyllischer Wasserfälle und einer unglaublichen Artenvielfalt von anderswo längst ausgestorbenen Tieren. Spektakulär geformte Karstberge, riesige Höhlensysteme und klare, blaue Flüsse … - Fast jeden Tag schlüpfen wir nach dem Radfahren in die Wanderschuhe und staunen jedes Mal aufs Neue.
“Satt sehen” können wir uns auch an den Dörfern nicht. Die Bergvölker, wie die unzähligen ethnischen Gruppen, die den Norden von Laos bewohnen, mit einem Sammelbegriff genannt werden, stammen aus den unterschiedlichsten Ländern. So sehen wir die verschiedensten Arbeitsweisen, Handwerke, Behausungen, Trachten,…
Kein Dorf gleicht völlig dem anderen. Immer wieder gibt es neues Interessantes. Am Beeindruckendsten für uns, mit wie wenigen Mitteln und unter welch einfachen Bedingungen die Leute ihr Leben führen. Wie sehr viele noch von und mit der Natur leben. Und wie ungemein selbstständig auch die kleinen, süßen Rotznasen schon sind.
Die Freundlichkeit und Höflichkeit dieser Menschen berührt uns. Nach den oft anstrengenden Begegnungen mit anderen Menschen in den letzten Monaten zaubert uns hier jeder mühelos ein Lächeln ins Gesicht.
Doch leider sind bei weitem nicht mehr alle Landesteile so wunderbar ursprünglich, wie zuvor beschrieben. Erschreckend viele der faszinierenden Urwälder sind längst abgeholzt. Speziell die mächtigen Nachbarländer China und Vietnam tragen mit illegalen Rodungen rasant zum Kahlschlag ganzer Landstriche bei. Viele der seltenen Tierarten sind durch die Zerstörung ihres Lebensraumes akut vom Aussterben bedroht. Auch der ziemlich starke Tourismus der letzten Jahre birgt wohl die Gefahr, Schäden anzurichten.
Bleibt nur zu hoffen, das Laos weiterhin seinen Charme bewahren kann. Jedem Reisenden empfehlen wir, sich Zeit zu nehmen und einzelne Gebiete genauer zu erkunden. Die vielen kleinen Details machen eine Reise durch Laos zu etwas Besonderem.
