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Visa und Einreisebestimmungen
Für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen benötigt man als Österreicher kein Visum, der Reisepass muss aber bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Die Aufenthaltserlaubnis ist aber nicht verlängerbar. Wer also länger bleiben will, muss zwischendurch ausreisen (Malaysia ist ebenfalls visafrei). Die Summe aller Aufenthalte darf aber nicht mehr als 90 Tage pro Halbjahr betragen.
Oder man beantragt gleich um 30 US$ ein Zweimonatsvisum, welches zweimal um je ein Monat verlängert werden kann.
Möglicherweise wird bei der Einreise ein Weiter- bzw. Rückreiseticket verlangt und ein Nachweis über ausreichend finanzielle Mittel für den Aufenthalt. Solche Kontrollen kommen aber selten vor.
Manche Reisebüros bieten gegen Bares gefälschte Einreisestempel an, sodass man sich die Ausreise spart. Für Urkundenfälschung gibts im Falle des Erwischtwerdens aber hohe Geld- und sogar Gefängnisstrafen.
Sicherheit
Nach dem Militärputsch am 19. September 2006 wurde eine interimistische Regierung eingesetzt. Laut der Website des österreichischen Außenministeriums sind touristische Ziele von den politischen Ereignissen unbeeinträchtigt, man sollte sich aber über die Entwicklungen auf dem Laufenden halten. Am 26. Jänner 2007 erfolgte eine teilweise Aufhebung des Kriegsrechts.
Weiters wird davor gewarnt, dass es seit Anfang 2004 regelmäßig zu Anschlägen radikaler muslimischer Gruppierungen kommt, die hauptsächlich gegen öffentliche Einrichtungen gerichtet sind. Im Juli 2005 erklärte die thailändische Regierung den “besonderen Notstand” für die drei südthailändischen Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani, auch in Satun ist erhöhte Vorsicht geboten. In anderen Provinzen gab es noch keine Anschläge, die Gefahr ist aber gegeben, öffentliche Plätze mit großen Menschenansammlungen sind gefährdet.
Aktualisierung: Am 31. Dezember 2006 und am 1. Jänner 2007 explodierten in der Bangkok mehrere Sprengsätze, wodurch auch ausländische Touristen verletzt wurden. Es wird empfohlen, vorsichtig zu sein und große Menschenmassen und stark frequentierte Orte in Bangkok (z.B. Märkte, Einkaufszentren, …) zu meiden.
Weiters warnt das Außenministerium vor Betrug und Diebstählen. Es gibt Fälle, in denen Touristen Betäubungsmittel verabreicht wurden und man sie dann beraubte.
Auf Drogenbesitz stehen lebenslange Haftstrafe beziehungsweise Todesstrafe.
In allen Grenzzonen gibt es noch vereinzelt Minenfelder, daher die Strassen in diesen Gebieten nicht verlassen.
Gesundheit und Impfungen
Die medizinischen Einrichtungen der grösseren Städte (vor allem Bangkok) entsprechen westlichem Standard. Zahlreiche Ärzte haben im Ausland studiert und sprechen daher Englisch oder Deutsch. Privatkrankenhäuser akzeptieren oft Kreditkarten.
Die Mitnahme einer Reiseapotheke wird empfohlen. Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen, eine Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und den Krankentransport sollte unbedingt abgeschlossen werden.
Für die Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer man reist über ein Gelbfieberinfektionsgebiet ein. Eventuelle Änderungen werden auf der Homepage des Auswärtigen Amt bekanntgegeben.
Zusätzlich zu den Basisimpfungen, die jeder Reisende haben sollte (Diphtherie/Tetanus, Polio, Hepatitis A+B und Typhus), empfiehlt der reisemedizinische Infoservice abhängig vom Reisestil noch eine Impfung gegen Tollwut und Japanische Enzephalitis.
Es wird auch vor einem ganzjährigen Malariarisiko gewarnt, besonders gefährlich ist die Regenzeit. Das höchste Risiko besteht im Nordwesten in der Provinz Tak und im Südosten in der Provinz Trat. Malariafrei sind: Bangkok, Chanthaburi, Chiang Mai, Pattaya, Chiang Rai, Phuket und Ko Samui.
Auch Vogelgrippe, Bilharziose, Fleckfieber und Dengue-Fieber kommen zum Beispiel vor, aber am besten nachzulesen bei Fit for Travel.
Wegen der bestehenden Infektionsgefahr, die von verunreinigten Speisen und Getränken ausgeht, sollte man auf Hygiene achten. Leitungswasser sollte nicht getrunken werden, von billigen Garküchen und Straßenrestaurants wird abgeraten.

“Im Norden Thailands ist es bergig” stimmt nur bedingt. Treffender wäre wohl: die meisten Strassen in Nordthailand sind brutal steil. Wir haben viele Radler gesehen, die trotz der guten Straßenqualität und nur leichtem Gepäck das Schieben bevorzugt haben.
Kommentar von Birgit — 1.5.2007 @ 21:49