Vietnam

Dienstag, 5. Dezember 2006 @ 23:06 von Birgit
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Bevölkerung

Mit etwa 82,5 Millionen Einwohnern entspricht also nicht nur die Fläche sondern auch die Bevölkerungszahl in etwa der Deutschlands.

Das landwirtschaftlich intensiv genutzte Delta des Roten Flusses und das Mekong-Delta sind zusammen mit dem schmalen Küstenstreifen zwischen Gebirge und Meer die am dichtesten besiedelte Gebiete. In den dünn besiedelten Berggebieten, die von der wirtschaftlichen Entwicklung weitgehend abgeschnitten sind, leben vor allem Minderheiten.

Die vietnamesische Bevölkerung ist sehr jung. Nur 5 Prozent sind über 65 Jahre alt. Die steigende, durchschnittliche Lebenserwartung beträgt zur Zeit 64 Jahre für Männer und 68 Jahre für Frauen.

88 Prozent der Bevölkerung sind ethnische Vietnamesen. Die grössten der 53 anerkannten Minderheiten bilden die Hoa (Chinesen), Khmer und die Tai-Völker. Die Sprachen und Bräuche der Minderheiten unterscheiden sich oft stark von den vietnamesischen.

Amtssprache ist vietnamesisch mit Verwendung der lateinischen Schriftzeichen. Da die Sprache sechs verschiedenen Töne hat, werden zahlreiche Diakritika zur Darstellung dieser verwendet.

Speziell in Touristengebieten wird oft Englisch gesprochen. Viele alte Menschen sprechen auch noch Französisch.

Bedeutendste Glaubensrichtung ist der Buddhismus.

Klima und ideale Reisezeit

Wetter - Hanoi, VIETNAM
überwiegend Wolkig
überwiegend Wolkig
29° C
Gefühlt
34° C
Luftfeuchtigkeit
79 %
Windgeschwindigkeit
NW 21 km/h
Luftdruck
1008.1 Stabil
Taupunkt
25° C
Sichtweite
8.0 km
UV Wert
4 -
Sonnenaufgang
05:42 Uhr
Sonnenuntergang
18:06 Uhr
letzte Aktualisierung 09.09.2010 - 09:00 Uhr UTC+7:00
Wetterdaten von weather.com®


Durch die große Nord-Südausdehnung unterscheidet sich das Klima Nordvietnams stark von dem im Süden. Die Wetterscheide bildet der Wolkenpass nördlich von Da Nang. Im Norden herrschen von Mai bis Oktober heiße Temperaturen mit hoher Luftfeuchtigkeit. Von November bis April ist es kühler. Insbesondere zwischen Dezember und Februar betragen die Temperaturen oft unter 10 Grad Celsius und in den Bergregionen an der Grenze zu China fällt sogar teilweise Schnee.

Im Süden herrscht tropisches Klima. Es ist also das ganze Jahr sehr heiß. Am kühlsten ist es zwischen November und Januar. Die Regenzeit, in der es häufig Taifune gibt, ist zwischen Mai und Oktober.

Vor allem im Mekongdelta und in Mittelvietnam, aber auch im Norden, kann es zwischen Juni und Oktober zu großflächigen Überschwemmungen kommen, die Strassen sind dann unpassierbar.

Klimatabelle Hanoi

Visa und Einreisebestimmungen

Touristenvisa für ein Monat kosten je nach dem Land, in dem es beantragt wird, circa 50 US Dollar, und die Bearbeitungsgebühr beträgt üblicherweise zwischen drei und zehn Tagen. Die Regelung, dass man die die Ein- und Ausreisestelle bekannt geben muss, ist glücklicherweise gefallen, aber in manchen Ländern muss man beim Beantragen das exakte Einreisedatum angeben und hat von diesem Datum an dann 30 Tage.

In Hanoi und Ho Chi Minh Stadt kann man über Hostels und Reisebüros das Visum um ein Monat verlängern lassen, was normalerweise zwischen 30 und 50 US Dollar kostet und zwei Arbeitstage in Anspruch nimmt.

Sicherheit

Bis auf zunehmende Kleinkriminalität (auch vermehrt Diebstahl aus Hotelzimmern) und gefährlichen Straßenverkehr (Vietnam ist eines der führenden Länder in der Verkehrstotenstatistik) stuft die Homepage des österreichischen Außenministeriums das Land als relativ sicheres Reiseland ein. Gewarnt wird dort allerdings vor der allgemeinen Gefahr von Terroranschlägen und somit der Gefahr von gezielten Anschlägen auf touristische Einrichtungen. Speziell im Golf von Thailand gab es auch wiederholte Fälle von Piraterie.

Vereinzelt wurden laut Außenministerium unwissende Touristen als Drogenkuriere missbraucht, worauf in Vietnam die Todesstrafe steht. Auslieferungsbegehren und Gnadengesuche werden oft negativ beschieden.

Reisen in entlegene Berggebiete sind laut Außenministerium reine Abenteuerreisen, bei denen man sich selbst aus Notsituationen befreien können muss. Es wird auf Hangrutschungen und Sturzfluten bei Unwettern hingewiesen.

Speziell im Grenzgebiet zu Laos liegen noch unexplodierte Minen und Bomben aus dem Vietnamkrieg, also Vorsicht bei Touren abseits der benutzten Wege.

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Dieser Beitrag wurde vor 3 Jahren 9 Monaten 1 Woche 1 Tag - am Dienstag, 5.12.2006 um 23:06 - von Birgit erstellt und kann in folgenden Kategorien gefunden werden: Länderinfos. Du kannst die Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 verfolgen. Weiter unten kannst du uns einen Kommentar hinterlassen oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.

1 Kommentar »

  1. Für uns bis jetzt das schwierigste Land einen ungestörten Platz zum Zelt aufstellen zu finden, einige Male versuchte man uns mitten in der Nacht mit Gewaltandrohung oder Polizei zu vertreiben.

    Kommentar von Birgit — 5.1.2007 @ 21:53

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