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Straßen und Wege
Die Qualität der Straßen ist sehr unterschiedlich, von perfektem Asphalt bis zur schlammigen Piste ist alles vorhanden, und anhand der Landkarten ist oft schwer zu erkennen, um welche Qualität es sich handeln könnte. Die Hauptstraßen sind sehr verkehrsreich, haben aber zumeist eine breite Fahrradspur oder sogar eine eigene Fahrradstraße, auf der der Fahrradverkehr aber auch nicht zu unterschätzen ist. Viele der Nebenstraßen sind gut zu befahren und die kleinen Dörfer entlang dieser Strecken eine willkommene Abwechslung zu den brodelnden Millionenstädten.
In China gibt es übrigens Gebiete, die für Ausländer gesperrt sind. Wenn man diese ohne entsprechende Erlaubnis besucht, muss man mit einer Geldstrafe rechnen, die zumeist gering, manchmal aber auch sehr hoch ausfallen kann. Das Problem ist, dass eine Liste der gesperrten Gebiete schwer erhältlich ist, doch diese glücklicherweise immer weniger werden und sich zumeist in Grenzregionen, politisch brisanten Gebieten (Tibet), usw. befinden. Erwischt wird man meist nur, wenn man in Hotels nächtigt, auf der Strasse wird man als Radler so gut wie nie aufgehalten.
Geld
Die Landeswährung ist der Renminbi. 1 Yuan entspricht 10 Jiao, 1 Jiao sind 10 Fen.
Der aktuelle Mittelkurs: (Quelle: The Universal Currency Converter Services)
Falschgeld (besonders bei 50 und 100 Renminbi-Scheinen) ist weit verbreitet. Chinesische Händler prüfen diese Scheine bei der Annahme deshalb häufig sehr sorgfältig. Selbst in Banken kann es beim Geld abheben oder -wechseln vorkommen, dass man gefälschte Banknoten erhält. Die Struktur der Scheine ist beim Revers von Mao Zedongs stark geriffelt und kann mit dem Fingernagel geprüft werden.
Vor der Reise durch entlegenere Gebiete genügend Geld wechseln, denn dies ist meist nur bei der Bank of China möglich, die nicht überall Niederlassungen hat. Bei dieser Bank können sowohl Euro als auch Dollar gewechselt werden.
Versorgungslage
In besiedelten Gebieten braucht man keine Vorräte mitzunehmen, da es jede Menge Restaurants, Straßenstände, Geschäfte, Märkte,… gibt, bei denen man Lebensmittel erstehen kann. Essen gehen ist in einfachen Restaurants im Gegensatz zu Österreich sehr preisgünstig, selber kochen nur bei einfachen Gerichten billiger.
Heißes Wasser aus Thermosflaschen bekommt man kostenlos in den meisten Restaurants, ungekochtes sollte man nicht trinken.
Radersatzteile bekommt man in großen Städten an fast jeder Ecke bei den Straßenhändlern. Allerdings handelt es sich dabei um Ersatzteile für chinesische Bikes, die aber mittlerweile sogar oft schon Schaltungen und Vollfederungen besitzen, aber natürlich von schlechter Qualität. In den großen Städten gibt es aber auch richtig teure Bikes und somit wohl auch Ersatzteile dafür. Hong Kong hat angeblich viele gute Radgeschäfte und ist somit für größere Anschaffungen sicher zu empfehlen.
Kontaktmöglichkeiten
Es gibt in China natürlich auch Internet-Cafés. Das Problem dort ist, dass gerade China beim Thema Zensur im Internet das beste Beispiel ist. Neben pornographischen Seiten sind auch die Auftritte religiöser und politischer Gruppierungen, die die chinesische Regierung als schädlich ansieht, sowie renommierte Nachrichtendienste (zB BBC) gesperrt. Am 23. Januar 2006 wurde bekannt, dass nach vielen anderen Suchmaschinen auch Google-China die Suche manipuliert. In Absprache mit den chinesischen Behörden werden für die chinesische Öffentlichkeit brisante Seiten zu Themen wie Tibet oder Taiwan nicht angezeigt. Auch Yahoo ist in dieser Hinsicht mit Vorsicht zu genießen. Ein chinesischer Journalist, der über ein Yahoo-Konto Informationen nach außen weitergeleitet hat, wurde zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt, weil Yahoo seine Personendaten den chinesischen Behörden zur Verfügung gestellt hat.
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Zensur in China zu umgehen. Auf der Seite von Freerk gibt es viele Tipps dazu. Für Leute, die nur in Internet-Cafés sitzen, sind viele dieser Möglichkeiten jedoch nicht anwendbar, weil sie die Installation einer Software erfordern, zB JAP, TOR, Freenet und Peekabooty. Es gibt allerdings auch einige Webseiten, die Anonymizer-Dienste anbieten, zB Anonymouse, Proxify und Surfonym. Die kann man auch in Internet-Cafés benutzen.
