Die ersten 1000 Kilometer auf russischen Strassen

Montag, 6. Juni 2005 @ 11:15 von Birgit | Volgograd, Russland

Oft wurden wir gewarnt vor den Russen: “Alles Banditen, Mafia, Korruption,…”. Auch in Russland selbst wird uns immer wieder von den angeblich so zahlreichen schlechten Menschen hier erzählt. Und nach nur wenigen Tagen sind wir auch schon Opfer eines Diebstahls geworden.

Ärgerlich, aber weniger wegen der fehlenden Dinge, sondern vielmehr, weil so mancher seine negative Meinung bestätigt sehen könnte. Doch das wollen wir auf keinen Fall, denn nie zuvor haben wir so viele gute Bekanntschaften in solch kurzer Zeit gemacht wie hier. So zahlreich waren die Einladungen zum Essen, Trinken und Schlafen, dass wir gar nicht alle annehmen konnten. Oft haben wir das Gefühl, alte Freunde wieder getroffen zu haben, so herzlich werden wir behandelt.

Manche nehmen sich auch die Zeit, uns interessante Dinge zu zeigen oder Ausflüge mit uns zu machen. Jeder versucht uns weiterzuhelfen, wir bekommen zahlreiche Souvenirs, gestern hat mir ein Mann wortlos im Vorbeigehen einige Geldscheine auf das Fahrrad gesteckt, …

Aja: und die gestohlenen Sachen haben wir auch wieder erhalten. Der halbe Ort war bemüht, unsere Dinge wiederzufinden.

Dieser Beitrag wurde vor 5 Jahren 1 Monat 3 Wochen 4 Tagen - am Montag, 6.6.2005 um 11:15 - von Birgit erstellt und kann in folgenden Kategorien gefunden werden: Tagebuch. Du kannst die Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 verfolgen. Weiter unten kannst du uns einen Kommentar hinterlassen oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.

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