Wir haben Glück, die Regenwolken verziehen sich nach 3 Schlechwettertagen genau so rasch wie sie gekommen sind. Für uns bedeutet das, schnell das Zelt - hoffentlich für längere Zeit - einpacken und weiter geht unsere Reise.
Zu sehen gibt es hier an der Krim schliesslich viel. Nicht nur Strand und Meer samt Sanatorien (teils schöne Villen aus der Zarenzeit, teils gräßliche Betonblöcke) für die betuchteren Touristen.
Sondern auch prunkvolle Paläste und Kirchen, gebaut in den verschiedensten Stilrichtungen und teils in spektakulärer Umgebung: auf Berggipfel, in Felsen gehauen, etc. Die Höhlenstädte, die hier kurz nach Christi Geburt entstanden sind, faszinieren uns ebenfalls. Fein säuberlich haben die Menschen damals mehrstöckige Behausungen mit Sitz-und Kochgelegenheiten, Regalen, Fenstern,… aus dem Fels gearbeitet.
Doch noch viel schöner als alle Sehenswürdigkeiten ist die traumhafte Landschaft. Das Krimgebirge beschert uns zwar einigen Schweiss, da die Küstenstrasse selten flach ist. Aber eigentlich sind wir sogar froh, wenn es bergauf geht - so können wir den schönen Ausblick noch länger geniessen: links ober uns steil aufragende Felsen, rechts unter uns das Meer und dazwischen schimmern die Wälder in allen Farben.
Meist fahren wir nicht weit, sondern verstecken die Räder irgendwo im Wald und schlüpfen stattdessen in unsere Wanderschuhe. Neben eindrucksvollen Bergen und Schluchten gibts auch viele kleine Flüsse und Wasserfälle. Optimal für ein abendliches Vollbad:razz:, zwar etwas kühl, dafür aber in traumhafter Umgebung.
