Das erste Zwischenziel, die Krim. Die Halbinsel im SÜden der Ukraine lockt mit mediterranem Klima, mehr als 290 Sonnentagen pro Jahr, Badestränden am Schwarzen Meer,… geradezu als Urlaubsgebiet.
Nun sind wir hier, wir haben die Halbinsel erreicht, liegen da und lauschen dem Wasser. Aber nicht dem der Meereswellen sondern dem Regenwasser, das mit schweren Tropfen gegen unser Zelt hämmert. Statt am Strand liegen wir in einem Wald. So haben wir uns das nicht vorgestellt!
Haben aber auch etwas schönes an sich, diese ersten Regentage auf unserer Reise: endlich mal das Zelt auspacken - normalerweise schlafen wir ja einfach unter freiem Himmel und schleppen unser “Häuschen” völlig umsonst mit. Einmal lesen oder eine Schachpartie austragen, denn sonst passiert ja immer viel zu viel um sich zu solchen Dingen Zeit zu nehmen. Radio hören und so ausgeklügelte Antennen zu basteln, das wir hin und wieder sogar OE 1 empfangen können, etc.
Beschäftigungen fallen uns also genug ein, gut versorgt sind wir obendrein (Wasser kommt reichlich von oben und Essen klebt in Schneckenform an unserem Zelt:wink:). Und Zeit genug haben wir ja auf schönes Wetter zu warten - wenns hier wirklich 290 Sonnentage gibt, kann es ja nicht mehr so lange dauern.
