Wir wachen in einem von Schneekristallen überzogenen Zelt auf. Uns ist in den kuscheligen Schlafsäcken wohlig warm und wir haben kein Thermometer dabei, aber nachdem auch das Wasser in den Trinkflaschen gefroren ist, dürfte es doch relativ kalt gewesen sein.
Bis wir gefrühstückt und zusammengepackt haben, ist es bereits nach zehn Uhr und strahlender Sonnenschein hat die Luft auf angenehme Temperaturen erwärmt.
Auf den Straßen ist wenig Verkehr und auf dem Radweg sind wir ohnehin die Einzigen. Bis auf einige Leute, die das warme Wetter für die ersten Gartenarbeiten nutzen, sind wir allein in der schönen Natur. Überall werden wir freundlich begrüßt. “Ah, die ersten Radfahrer - ihr seid die ersten Frühlingsboten”.
Ein schönes Gefühl, so Willkommen zu sein!
