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Rezension

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Drei lange Monate lang waren Nicholas Romanov und sein Gefolge in einer Villa in Jekaterinburg, Russland, östlich des Urals, inhaftiert. In den frühen Morgenstunden des 17. Juli 1918 weckte ein bolschewistischer Beamter Nikolaus aus seinem Bett und führte den Exzaren in den Keller. In ihrem Gefolge trottete Nicholas 'Frau Alexandra, ein Sohn, vier Töchter, der Hausarzt und drei Bedienstete. Nachdem der Kommandant seine ahnungslosen Schützlinge vor einer feuchten Wand hocken ließ, als wollte er für ein Gruppenfoto posieren, stellte er Mutter und Sohn verbindlich zwei Stühle zur Verfügung, weil beide zu krank waren, um stehen zu bleiben. Dann zog er einen Zettel aus der Tasche und las einen kurzen Hinrichtungsbefehl vor. Bevor die Verurteilten ihr Schicksal überhaupt ergründen konnten, traten ein Dutzend Soldaten vor und eröffneten das Feuer. Minuten später, als der Rauch verschwunden war, feuerte der Kommandant selbst zwei weitere Kugeln ab, um das leise Stöhnen des jungen Alexei,…