Rezension

5 Dinge, die wir auf der EWS Madeira 2019 gelernt haben

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Die dritte Runde des EWS auf Madeira bot einige intensive Rennen auf lockeren und staubigen Strecken. Hier sind fünf Dinge, die uns von der Seitenlinie aufgefallen sind: 1. Die Queen Stages haben dazu beigetragen, dass die Anführer der Serie für drei eine massive frühe Führung erlangten. Martin Maes und Isabeau Courdurier sehen in diesem Jahr mit zwei Siegen in den ersten drei Runden der Serie unaufhaltsam aus. Sam Hill war letztes Jahr dominant, konnte aber nur zwei Siege hintereinander verbuchen. Isabeau hat noch einiges vor sich, um die perfekte Saison von Cecile Ravanel im Jahr 2018 zu erreichen. Martin und Isabeau sitzen derzeit jeweils auf 14 Etappensiegen. In den letzten Jahren hat nur Cecile Ravanel dieses Ziel in den ersten drei Rennen erreicht und in den ersten drei Runden 2018 und 2017 jeweils 14 Etappensiege erzielt. Bei den Elite-Männern gewinnt in den drei Eröffnungsrennen der Maes am nächsten stehende Fahrer derzeit 14 Etappensiege Rennen war Richie Rude im Jahr 2016, der es geschafft hat, 10 zu holen. Darüber hinaus haben Maes und Courdurier enorme Vorsprünge in der Gesamtwertung angehäuft. Maes hat 380 Punkte Vorsprung, Isabeaus Vorsprung liegt bei 420 Punkten. Letztes Jahr gewannen beide Gesamtsiege mit rund 400 Punkten, sodass Martin und Isabeau bereits im Stadion sind. Ihre Gesamtsumme wurde durch fehlerfreie Etappensiege auf den Königinnen-Etappen gestärkt, wodurch beide Fahrer jeweils 120 zusätzliche Punkte erhalten. Das bedeutet, dass sie jetzt einen Fang machen werden, auch wenn noch fünf Rennrunden zu absolvieren sind.2. Es gibt viele Privatfahrer, die die Damenwertung aufbessern. Nachdem Ella Conolly in Rotorua und Tasmanien die Plätze 12 und 11 belegt hatte, fuhr sie auf Madeira mit ihrem ersten Elite-Etappensieg und Podium fort. Ella ist nicht aus dem Nichts gekommen, sie war letztes Jahr U21-Meisterin, aber da sie für dieses Jahr keine Mannschaftsfahrt mitnehmen konnte, begab sie sich als Privatfahrerin. Gleich hinter Connolly war Morgane Charre, die auch ihr eigenes Programm betreibt, und Melanie Pugin schob sich auch ohne Werksunterstützung in die Top Ten. Vergessen wir auch nicht Rowena Fry, die in Tasmanien Dritte wurde. Es gibt im Moment viele schnelle Frauen, die ohne die Unterstützung fahren, die sie brauchen. Hoffentlich werden sie bald geholt, um die Messlatte für den Frauenwettkampf noch höher zu legen.3. Sam Hill rückt immer näher an Martin Maes heran Der derzeitige amtierende Meister der Männer hatte nicht den Start, den er sich für 2019 erhofft hatte, mit seinem schlechtesten Lauf seit er die Codes auf Enduro umgestellt hatte. In den ersten beiden Runden belegte er den 13. und 9. Platz und lag jeweils um 4,2% und 2,9% unter dem Tempo von Martin – sein dritt- und fünftschlechtestes Ergebnis in der EWS. Madeira würde sich mit einem fünften Platz verbessern, nur 2,5% weniger als in Martins Siegeszeit. Sicher, er hat ein neues 29-Zoll-Setup, aber es gab auch andere Faktoren, darunter, dass Sam in den ersten beiden Runden eine Krankheit abschüttelte. Es ist jedoch klar, dass der Vorjahressieger sein Programm in Ordnung bringt und im Verlauf der Saison an Dynamik gewinnt. Es gibt jetzt eine lange Pause vor den nächsten beiden Runden in Italien und Frankreich, sodass wir davon ausgehen, dass Sam Hill noch mehr Druck machen wird, wenn die Serie zurückkehrt. 4. Heimatbodenvorteile spielten auf Madeira eine Rolle Der EWS wird in den nächsten beiden Runden in Europa bleiben, und die Rückkehr in die Heimat scheint den einheimischen Rennfahrern etwas Gutes getan zu haben. Sowohl in Tasmaina als auch in Rotorua machten die Europäer 55% der Top-20-Plätze im Männerfeld aus, auf Madeira stiegen sie jedoch auf 70%. Besonders gut schnitten die Portugiesen ab: Jose Borges und Emmanuel Pombo erzielten jeweils auf dem zweiten und zehnten Platz persönliche Bestleistungen. Bei den Frauen waren 60% der Top Ten in Tasmanien nichteuropäisch, auf Madeira (Korem und ALN) waren es nur 20%. Menschenmassen, Zeitzonen und die Kenntnis der Bedingungen sind für die Fahrer von Vorteil, und es wird interessant zu sehen sein, ob die nordamerikanischen Fahrer später in diesem Jahr einen eigenen Anstieg in Whistler und Northstar verzeichnen. Adrien Dailly ist hart im NehmenAdrien Dailly hat dieses Jahr sein Glück verloren. Er startete seine Saison mit einem Muskelriss im Ellbogen kurz vor Rotorua, fuhr aber in Runde 1 und 2 durch die Schmerzen und erzielte dabei beachtliche Ergebnisse. Dailly sollte auf Madeira auf dem Weg zur Genesung sein und schien wieder zu seinem normalen Selbst zurückzukehren, bis er in der dritten Phase gegen einen Baum stieß und ein Loch im selben Ellbogen durch sein Ellbogenpolster öffnete. Er beendete diese Etappe als Zweiter und ging direkt zum Sanitätszelt, um ein paar Nähte zu holen. Mit einem chirurgisch frischen Schwellbogen ging er am Sonntag an den Start und war auf dem besten Weg, Zweiter zu werden, bis er auf der letzten Etappe ausstieg, die auf den vierten Rang zurückfiel. Zuvor: • Video: Volle Highlights – EWS Madeira 2019 • Gesamtwertung: EWS Madeira 2019 • Endergebnisse: EWS Madeira 2019 • Streckenvorschau: Paradise Island – EWS Madeira 2019 • Übungsfotobericht: Party am Strand – EWS Madeira 2019 • Foto-Epos des ersten Tages: Rau und hart – EWS Madeira 2019 • Foto-Epos des zweiten Tages: Drei für drei – EWS Madeira 2019 • Video: Kursvorschau – EWS Madeira 2019MENTIONS: @EnduroWorldSeries / @davetrumpore / @mdelorme

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